"Früh übt sich... Interreligiöser Dialog für Schüler"

Förderung des Projekts "Früh übt sich... Interreligiöser Dialog für Schüler" durch den Club Bamberg-Kunigunde

 


Man kann nicht früh genug damit beginnen, unter Angehörigen verschiedener Religionen Verständnis füreinander zu wecken. Das 2018 ins Leben gerufene Projekt "Früh üben - Interreligiöser Dialog für Schüler" des Fördervereins „Zelt der Religionen“ für Stadt und Landkreis Bamberg bezweckt genau dies. Es wird getragen durch die Israelitische Kultusgemeinde, die Jüdische Liberale Gemeinde Minjan, die Evangelische und Katholische Kirche sowie die Türkisch-Islamische Gemeinde in Bamberg und soll helfen, die Neugier der Kinder auf den Glauben der jeweils anderen zu wecken und ihre interreligiöse und interkulturelle Kompetenz zu fördern. Der Verein bietet an, dass pädagogisch und theologisch ausgebildete Vertreter*innen der großen monotheistischen Religionen Christentum, Islam und Judentum Kinder der 3. bis 7. Klassen aller Schulgattungen in den Schulen besuchen. Mit dabei haben sie einen „interreligiösen Koffer“ mit Bibel, Thora und Koran sowie weiteren Materialien und Utensilien.

Der Club Bamberg-Kunigunde, Teil des weltweiten Netzwerks „Soroptimist International“, einer Vereinigung berufstätiger Frauen, die sich für aktuelle gesellschaftliche Themen engagieren, fördert dieses Projekt nun mit 1.000 EUR. Club-Präsidentin Dr. Jutta Schimmelpfennig hat dieses Spende im November 2018 gemeinsam mit den Clubschwestern Karin Meyer, Dr. Karin Dengler-Schreiber, Prof. Dr. Heidrun Alzheimer und Annegret Reiter an Andrea Hofmann, Geschäftsführerin des Fördervereins „Zelt der Religionen“, und Dekan Hans-Martin Lechner, den amtierenden Fördervereins-Vorsitzenden, übergeben. Der Club Bamberg-Kunigunde hatte sich bereits 2009 in diesem Bereich engagiert und das Teilprojekt „interreligiöses Lernen für Kinder und Jugendliche“ der „interreligiösen Fraueninitiative“ gefördert.

 

Vertreter und Vertreterinnen des Projekts „Früh üben – Interreligiöser Dialog für Schüler“ bringen in die Schulen einen Teppich mit, auf dem sie christliche, jüdische und muslimische Texte und Objekte ausbreiten.                                                                         

Foto: Ute Nickel

 

 



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