Patenschaft für ein bedürftiges Kind in der Diözese Kottar in Südindien

Seit 2005
Auch die Diözese Kottar in Südindien war stark vom Tsunami Ende 2004 betroffen. Die an der Küste lebenden Fischerfamilien lebten bereits in großer Armut, als ihnen mit dieser Naturkatastrophe die Lebensgrundlage fast völlig genommen wurde.
Viele verloren Hütten und Boote.Viele Männer verloren ihr Leben und ließen Frauen und Kinder zurück.


Die bereits existierende „Projektarbeit Südindien“ von Pater Jeremias, der durch Urlaubsvertretungen vielfältige Kontakte nach Deutschland unterhält, organisierte sofort Hilfe.
Neben den Spenden für Soforthilfe sind Patenschaften für Kinder das zweite wichtige Standbein des Projektes, denn den Familien fehlt das Geld für die Ausbildung ihrer Kinder. Von den 8 Euro pro Kind pro Monat, die eine Patenschaft kostet, werden dem Kind 5 Euro ausbezahlt, der Rest kommt auf ein Sparbuch und wird dem Kind gegeben, wenn es mit der Schule fertig ist und Geld für die Berufsausbildung benötigt. Mit diesem Geld können die Eltern Schulmaterial und Kleidung kaufen.
Es reicht, um auch andere Kinder in der Familie zu unterstützen, so dass nur ein Kind pro Familie gefördert wird.
Der SI Club Bamberg-Kunigunde, ebenso wie viele einzelne Clubschwestern, entschloss sich eine Patenschaft zu übernehmen.
Der Kontakt zu Pater Jeremias besteht nach wie vor. Er hielt seitdem mehrmals Vorträge an Clubabenden, um über die Fortschritte vor Ort zu berichten.


Im April 2008 wurde der Verein „Zukunft für Menschen in Südindien e.V.“ gegründet. Er übernimmt seither die Koordination der bestehenden Projekte und initiiert neue. Ab 2008 wurde der monatliche Beitrag für eine Patenschaft auf 10 € angehoben.
Weitere Informationen unter: www.zms-ev.de

 


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